"Natürlich sind wir Langenfelder Liberalen enttäuscht", kommentiert der Langenfelder FDP Vorsitzende Frank Noack das Wahlergebnis zur Landtagswahl. "Wir haben trotz des engagierten Einsatzes unserer Mitglieder, denen ich an dieser Stelle Dank sagen möchte, unser Wahlziel nicht erreicht. Aber", so Noack weiter, "wir verstehen das Ergebnis der Landtagswahl nicht als Bilanz der Landespolitik in der vergangenen Legislaturperiode. Das Ergebnis ist auch nicht Ausdruck für einen politischen Wechselwillen in NRW. Es ist nach meiner Einschätzung vielmehr dem holprigen Start der schwarz-gelben Bundesregierung und auch der aktuellen Diskussion um die Griechenlandhilfen geschuldet. So gab es in den letzten Tagen gab es immer mehr Diskussionen an den Wahlständen, die die Griechenlandhilfe zum Thema hatten. Nicht selten wurde auch Unmut über die Bundespolitik zum Ausdruck gebracht. Leider sind die wichtigen landespolitischen Themen wie Bildung, Finanzausstattung der Kommunen und die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte in den Hintergrund gerückt."
Noack ergänzt: "Wir werden jetzt auf kommunaler Ebene verfolgen, was eine mögliche neue Regierungskoalition für unsere Stadt und die Kommunalpolitik bedeutet."
Und", so Noack weiter, "eines kann ich heute schon versichern: Wir werden als Langenfelder FDP jeden möglichen Widerstand leisten, um zu vermeiden, dass unsere Kinder zu Spielbällen bildungsideologischer Experimente werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das dreigliedrige Schulsystem in Langenfeld erhalten bleibt. Und wir werden weiter für eine vernünftige Reform der Kommunalfinanzen eintreten."
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